Brexit – Dezember 2020 Update

Anfang dieses Jahres haben wir einen Blog-Beitrag veröffentlicht, in dem einige der Änderungen beschrieben wurden, die möglicherweise während der Brexit-Übergangsphase und im Falle eines „No-Deal“ -Szenarios an SAP-Systemen erforderlich sind.

Zum jetzigen Zeitpunkt hatten wir gehofft, mehr Klarheit darüber zu haben, wie die Zukunft für Unternehmen aussehen wird, die zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union Handel betreiben – jedoch mit weniger als einem Monat bis zum Ende der Übergangszeit bleibt das endgültige Ergebnis offen. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Beitrags laufen die Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU noch.

Es gibt bereits einige Details, die von der britischen Regierung veröffentlicht wurden, insbesondere in Bezug auf den Import/Export von Waren und die Mehrwertsteuerbehandlung dieser Transaktionen. Unsere Spezialisten im PIKON Competence Center for Legal Requirements haben diese Informationen überprüft und herausgearbeitet, welche Änderungen ab dem 1. Januar 2021 in SAP erforderlich sind.

Brexit no-Deal: Erfahren Sie im Expertengespräch, wie Sie Ihr SAP-System darauf vorbereiten

Einige Ratschläge, die wir bereits veröffentlicht haben, bleiben unverändert, und es können jetzt Maßnahmen ergriffen werden, um die Grundlagen für das Ende der Brexit-Übergangszeit zu schaffen:

  • Kunden- / Lieferantenstammdaten müssen angepasst werden, um den Brexit zu berücksichtigen (z. B. das Ändern von Abstimmungskonten).
  • Anpassungen der Vorlaufzeiten für Materialien / Dienstleistungen müssen möglicherweise in den Materialstammdaten berücksichtigt werden, um eine korrekte Produktionsplanung zu gewährleisten.
  • Die Mehrwertsteuerbehandlung von Transaktionen zwischen Großbritannien und der EU muss gemäß den örtlichen Rechtsvorschriften aktualisiert werden.

In der Zwischenzeit hat die britische Regierung jedoch Leitlinien veröffentlicht, wie Unternehmen und Einzelpersonen sich auf den Brexit vorbereiten können. Und auch SAP hat ihre OSS-Hinweise mit weiteren Informationen aktualisiert. Da wir jedoch nicht genau wissen, was nach dem Ende der Übergangszeit passieren wird (oder wenn es in letzter Minute zu einer Verlängerung kommen sollte), ist es schwierig, genau zu sagen, welche Änderungen vorgenommen werden müssen.

Deutsche Unternehmen, die Waren nach Großbritannien und Nordirland exportieren, finden wichtige Informationen auf der Brexit-Seite des deutschen Zolls.

Vor diesem Hintergrund überwacht unser Expertenteam die Situation genau und ist bereit Sie zu beraten, was zu tun ist, sobald die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU vereinbart wurden. In der Zwischenzeit unterstützen wir unsere Kunden gerne bei Änderungen, die bereits jetzt zur Vorbereitung in SAP vorgenommen werden können. Wir kombinieren SAP-Knowhow mit detaillierten Kenntnissen der länderspezifischen gesetzlichen Anforderungen, die auf jahrelanger Projekterfahrung beruhen.

Diese Kombination macht uns zu idealen Partnern für Ihre Brexit-Fragen. Die Experten von PIKON in den Bereichen Finanzen, Logistik und rechtliche Anforderungen überwachen die Brexit-Situation, während sie sich weiterentwickelt, und planen verschiedene Szenarien, sobald sie entstehen. Mit unserer Präsenz in Großbritannien und in der EU nähern wir uns dem Brexit von beiden Seiten.

Wenn Sie weitere Informationen darüber wünschen, wie PIKON Ihren Brexit-Übergang unterstützen kann, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Wir bieten eine Vielzahl von Dienstleistungen in diesem Bereich an, beginnend mit einem kostenlosen Web-Meeting mit einem unserer Brexit-Experten.

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